Autorenporträt 

Timo Rieg, Jahrgang 1970, ist Journalist. 
Nach den üblichen kindlichen Romanversuchsverirrungen trat er das erste wichtige publizistische Amt mit 14 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr an. Die gesundheitlich strapaziöse Phase, bis heute von keinem Politiker ins steuerliche Visier genommen, endete sechs Jahre später mit einem Enthüllungsbericht von einem nächtlichen Einsatz auf dem ortsangrenzenden US-Militärgelände, wofür sich sein Brandhauptfeldwebel beim Innenministerium entschuldigte und beim Autor mit einem Adieu bedankte. 

Die zwischenzeitlich begonnenen Karriere als Gründer und Leiter einer humanistischen Schülerzeitung endete nach zwei Jahren mit einem Deal. An der neuen Lehranstalt erfolgten nur noch sporadische Schreibsubversionen, derweil die kommerzielle Betätigung für die meinungsführende Lokalpresse stetig wuchs und trotz anderslautender Versprechungen diverser stark angepisster Vorsitzender singender und kleintierzüchtender Vereinigungen nicht das letzte geschriebene Wort bleiben sollte. 

Während des Biologie- und Journalistikstudiums Betätigungen u.a. für epd, SZ, Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Welt, FAZ Hochschulanzeiger, unicum, während des NRZ-Volontariats auch für die NRZ.     

Vom ersten Revolutions-Buch "Artgerechte Jugendhaltung" (1992) sollen heute noch sammlerwertsteigernd gefüllte Kartons bei befreundeten Direkt-Vermarktern lagern. Dem diskursiver angelegten zweiten Werk "Über Leichen zum Examen" waren immerhin zwei erfolgreiche Auflagen vergönnt, bevor die Universitäten von restentpolitisierten Schülern okkupiert wurden. Daher Gesinnungsaustausch und Autorenschaft marktgängiger Bücher.

Seit 1997 ist Timo Rieg mit eigenem Journalistenbüro in Bochum tätig, das neben aktuellen Presseartikeln Magazine fabriziert und Projektrecherchen durchführt - für "Verbannung nach Helgoland" z.B. oder derzeit für das Nachfolgewerk "Wahnsinn Deutschland".  

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